Die Saaleschiffer
Die sächsische Saale entspringt am Waldstein im Fichtelgebirge.
Die Saale, auch sächsische Saale, entspring am Südwesthang des Waldsteines,
nahe des Ortes Zell am Waldstein im Fichtelgebirge.

Von Zell aus fließt die Saale nach Sparneck, Seulbitz und Förbau,
von Förbau fließt die Saale weiter durch Schwarzenbach/Saale, Fattigau,
wo sie sich mit der Lamitz vereint nach Oberkotzau,
wo sich die Schwesnitz einfügt und die Saale weiter nach Hof/Saale fließt.

Doch zurück zu den Saaleschiffern, was es damit auf sich hat und wie die
ganze Sache entstanden ist:

In den Wintermonaten kommt es nicht selten vor,
daß der Wasserstand der Saale durch abfließendes Tauwasser so stark ansteigt,
das sich immer wieder einmal waagemutige Männer,
mittlerweile auch Frauen in Taucheranzügen die Fluten der Saale stürzen,
um sich von der Strömung der selben von Förbau nach Oberkotzau,
oder von Schwarzenbach nach Oberkotzau treiben zu lassen.

Intressant ist die ganze Sache vor allem deshalb, weil die Saale auf
dieser Strecke wegen ihrer Tiefe und Breite nicht schiffbar ist.

Einer der Hauptiniziatoren dieses "Saaleschwimmens" ist Rainer Hösch,
seines Zeichens Technischer Leiter von der Wasserwacht Schwarzenbach/Saale.

Im Jahre 1999 oder war es 2000 kam der Metzger Werner Wölfel auf die Idee,
ein Sautrogrennen zum Altstadtfest 2000 auf der Saale zur veranstalten.

Rainer Hösch als Technischer Leiter der Wasserwacht Schwarzenbach hielt in diesem Zusammenhang die gleichzeitige Organisation eines Badewannenrennens für angebracht.

Welche Preise für das 1.Sautrogrennen ausgelobt wurden ist leider heute
nicht mehr genau bekannt, ebenso fehlen für die Chronik dieser
Webseite die Teilnehmer des 1.Rennens und die Platzierungen.

Für das 1.Badewannenrennen auf der Saale wurde jedoch durch die
Firma Hein Haustechnik aus Schwarzenbach eigens ein Pokal in Form einer alten Blechbadewanne aus Messingblech kreiert,
den dann sogar Rainer Hösch als einer der wenigen Teilnehmer des
1.Badewannenrennes auf der Saale mit nach Hause nehmen konnte.

Im Jahr 2002 konnte wegen der Baustelle durch die Hochwasserfreilegung
der Saale am Uferweg kein Badewanne- und Sautrogrennen veranstaltet werden.

Dieses fand erst wieder zum Stadtfest 2004 statt,
den 1. Platz beim Sautrogrennen belegten Michael Fischer und Oliver Deuerlein,
der auch den 1.Platz beim Badewannenrennen belegte.

Im Jahr 2004 wurde auch zum ersten mal der "Wanderpokal" für das Badewannenrennen
verliehen, der in der Firma Hein eigens für dieses Badewannenrennen hergestellt wurde.

Mit der Ausschreibung und Organisation des 3.Badewannen- und Sautrogrennen 2006
wurde schon Anfang des Jahres 2006 begonnen.

Doch die Idee der Saaleschiffer wurde erst aus einer Laune heraus
bei der Geburtstagsfeier von Rainer Hösch am 03.August 2006 von Michael Hein,
im Beisein von Walter Morgeneier, Manfred Fischer, Michael Fischer und Rainer Schlott geboren.

Nachdem die Einwohner fast jeder Ortschaft der Fichtelgebirgs-Region "Spitznamen" besitzen
und der der Schwarzenbacher nicht gerade der originelste ist,
darf sich jeder Teilnehmer der Badewannen- und Sautrogrennen auf der Saale in Schwarzenbach nach der Überreichung der Teilnahmeurkunde "Saaleschiffer" nennen,
die Gründungsväter der Idee "Saaleschiffer" brauchen sich dieser Prüfung natürlich nicht unterziehen, um den Titel zu führen!

Stand August 2006, aktuallisiert 23.07.2008